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Reboarding weiblicher Führungskräfte im Gesundheitswesen 

 

Der Wiedereinstieg in eine Führungsposition nach Eltern- oder Pflegezeit stellt Frauen im Gesundheitswesen vor besondere Herausforderungen. Obwohl der Bedarf an qualifizierten Führungskräften in der Verwaltung des Gesundheitswesens stetig wächst, fehlen bislang Erkenntnisse darüber, wie dieser Übergang erlebt wird und welche Rahmenbedingungen ihn gelingen lassen oder erschweren. Im Mittelpunkt des Projekts stehen zwei methodische Bausteine, die sich gegenseitig ergänzen: ein Scoping Review sowie eine qualitative Interviewstudie. Im Rahmen des Scoping Reviews wird der internationale Forschungsstand zum Thema Reboarding und Wiedereinstieg nach Care-Auszeiten aufgearbeitet. Ziel ist es, bestehende Erkenntnisse, Konzepte und Lücken in der Literatur zu identifizieren und einen fundierten Überblick über den Stand der Forschung zu gewinnen. Die qualitative Interviewstudie ergänzt den Überblick um die gelebte Perspektive der Betroffenen. Dazu werden Interviews mit Frauen geführt, die diesen Übergang aus eigener Erfahrung kennen. Die Studie richtet sich gezielt an Frauen in Leitungs- und Führungspositionen im Verwaltungsbereich.

 

Ziel des Projekts ist es, die individuellen Erfahrungen des Wiedereinstiegs sichtbar zu machen und ein differenziertes Bild der strukturellen, organisationalen und persönlichen Faktoren zu zeichnen, die diesen Prozess beeinflussen. Dabei wird erhoben, was den Wiedereinstieg erleichtert hat und welche Hürden und Unterstützungslücken die Rückkehr erschwert haben. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen dazu beitragen, konkrete Handlungsempfehlungen für Einrichtungen im Gesundheitswesen zu entwickeln.

 

Laufzeit: 2026

 

Das Projekt wird zusammen mit den Spitzenfrauen Gesundheit e.V., dem Netzwerk für weibliche Expertise im Gesundheitswesen, umgesetzt.

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